Kassetten und das Zurückdrehen mit dem Bleistift Warum die 80er- und 90er-Kindheit bis heute nostalgisch berührt
Kassetten und das Zurückdrehen mit dem Bleistift
Eine kleine Nostalgie-Reise in die 80er und 90er Jahre
Als Musik noch greifbar war
Es gab eine Zeit, da passte Musik in eine kleine Plastikhülle. Keine Cloud, kein Streaming, kein Algorithmus. Nur eine Kassette, ein Walkman und der perfekte Moment, wenn man auf Play drückte.
Das Zurückdrehen mit dem Bleistift
Jeder, der in den 80ern oder 90ern aufgewachsen ist, kennt dieses Ritual: Die Kassette hatte Bandsalat, der Walkman war leer – und irgendwo lag immer ein Bleistift.
Man steckte ihn in das kleine Zahnrad der Kassette und drehte vorsichtig zurück. Klick. Klick. Klick. Ein meditativer Moment, fast wichtiger als der Song selbst.
Warum diese Erinnerung bis heute bleibt
Vielleicht, weil alles langsamer war. Man hörte ein Lied nicht nebenbei – man hörte es bewusst. Jede Kassette war persönlich: aufgenommen vom Radio, mitgeschnitten, manchmal mit Moderatorenstimme am Anfang.
Das Zurückdrehen mit dem Bleistift war keine Notlösung. Es war Teil des Erlebnisses.
80er & 90er Nostalgie heute
Heute ist Musik überall. Aber dieses Gefühl – auf dem Bett zu sitzen, Kassette in der Hand, leises Rauschen im Hintergrund – das lässt sich nicht streamen.

Kommentare
Kommentar veröffentlichen